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 Haushaltslöcher?
[Abbildung zur Leseprobe]Vermutlich haben Sie in den zurückliegenden Wochen das MIBA-Messeheft gründlich gelesen. Ach was, nicht einfach nur gelesen, sondern ­akribisch durchgearbeitet. Unterstreichungen, Textmarkerstriche im Inneren oder außen sichtbare kleine Haftizettel und eingelegte Papierstreifen kennzeichnen die Fundstellen, wo in Wort und Bild die Lieblingsneuheiten zu finden sind.

Bei dem einen sind das nur wenige herausragende Modelle, bei manch anderem kommt schon mehr zusammen. Falls das Messeheft aussieht wie ein Pompon bei den Cheerleadern (so nennt man diese Puschel, mit denen Spieler und Fans beim Football angefeuert werden), ist die Wunschliste schon recht lang und der Finanzbedarf zur Realisierung dieser Wünsche entsprechend hoch. Also gilt es, für die kommende Saison einen Plan aufzustellen.

In einem ersten Entwurf wird der mittelfristige Finanzbedarf ermittelt, wobei es gewisse Unwägbarkeiten gibt hinsichtlich der Preise zukünftiger Modelle. Auch die Einnahmeseite ist nicht völlig kalkulierbar und von konjunkturellen Einflüssen abhängig. Eines ist aber völlig normal: Die geplanten Ausgaben überschreiten regelmäßig den verfügbaren Etat. Was also tun?

Die Bundesregierung hatte dieser Tage ähnliche Überlegungen anzustellen. 319,5 Milliarden - immerhin 5,9 Milliarden weniger als der ursprüng­liche Entwurf - sollen in 2010 ausgegeben werden. Dem stehen 212 Milliarden steuerliche und rund 27,5 Milliarden sonstige Einnahmen gegenüber. Die Differenz von schlappen 80 Milliarden türmt man als Neuverschuldung auf den Berg der ohnehin schon bestehenden 1,5 Billiarden Altschulden obendrauf. Ist doch ganz einfach.

Ignoriert werden grundgesetz­liche Vorschriften wie der lästige Art. 115, vergessen sind Wahlversprechen mit meterlangen Listen von Kürzungsvorschlägen. Was solls?

Als normalsterbliche Modellbahner können wir uns solche Freiheiten leider nicht erlauben. Wir müssen stets darauf achten, dass sich Einnahmen und Ausgaben die Waage halten. Wie schwer das bisweilen ist, weiß jeder, der schon mal versucht hat, seiner Frau das Haushaltsgeld zu kürzen, um ein paar zusätzliche Modelle anzuschaffen ...

Mit einer ausgewogenen Planung sollte es aber möglich sein, Wunsch und Wirklichkeit unter einen Hut zu bringen. Das Preisniveau der Modellbahnneuheiten ist nämlich gar nicht durchgehend hoch, sondern sehr gespreizt. So ist für jeden etwas zu finden - meint Ihr
Martin Knaden


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